Etwa die Hälfte der Patienten leidet unter entzündlichen Hautveränderungen an Fußsohlen und Handflächen in Verbindung mit Ödembildung und Abschälung.
Bei mehr als einem Drittel der Patienten führt die Behandlung mit Docetaxel zu Veränderungen und Schädigungen der Nagelplatte, schlimmstenfalls sogar zum Nagelverlust. Nagelschädigungen können Schmerzen verursachen und die Hände und Füße des Patienten empfindlich beinträchtigen.
Damit die Chemotherapie nicht vorzeitig abgebrochen werden muss, sollten erste Anzeichen ernst genommen und rechtzeitig behandelt werden. Das Tragen von Kühlhandschuhen bzw. -füßlingen während der Infusion kann das Risiko toxischer Hautreaktionen und Nagelschädigungen deutlich mindern.
Anlässlich des Jahrestreffens 2004 der American Society of Clinical Oncology
präsentierte Dr. Florian Scotté vom renommierten Pariser
Georges Pompidou Hospital seinen Vortrag
mit dem Titel:
"Assessment of frozen glove use in the prevention of docetaxel induced onycholysis and cutaneous reaction. Results of a multicenter case-control study".
Link: 2004 ASCO Annual Meeting
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